Konzept Lebensfreude

  Didgeridoo
  & Gesundheit
» Mukoviszidose
» Schlafapnoe
» Streßabbau
» Behinderung
  Kurse
» Didgeridoo Kurse
» Trommel Kurse
» Fortbildungen
  Events
» Konzerte & Vorträge
» Feste & Rituale
  Info
» Musik & CDs
» Biografie
» Links
» Gästebuch
» Impressum & AGB
  Shop
» Home


breuninnger


Didgeridoo Schule

Termine:                                        

Gruppen und Einzelunterricht jederzeit möglich!         Kontakt

Workshops & Unterricht

Der Unterricht und die Workshops werden individuell auf die Teilnehmer zugeschnitten.
Das Nebeneinander von Anfängern und Fortgeschrittenen ist gewollt und hat sich als fruchtbar erwiesen. Durch intensives Coaching jedes Einzelnen wird niemand unter oder überfordert. Jeder wird "dort abgeholt, wo er/sie steht".

...und das lernt ein Didgeridoospieler:
« solides Grundtonspiel »
« Artikulation der Obertöne »
« Zirkularatmung »     « Harmonie »
« Stimmeinsatz »
« Rhythmik  »      « Songs & Arrangements »
« Bühnentraining »
« Studiotraining »
 
Philosophie jedes Didgeridoo Angebots ist es, möglichst viel Input mit nach Hause zu geben!

Workshops

Die Workshops reichen von Schnupperworkshops (2 Stunden) bis zu mehrtägigen intensiv Workshops (Bei diesen Workshops ist es in der Regel möglich eine oder mehrere Übernachtungen und Verpflegung zusätzlich zu buchen).

    * Anfängern sollten  zunächst 3 Abendtermine im Wochenabstand oder den regelmässigen Unterricht wählen. Die Tages Workshops werden auch für Anfänger angeboten. Um Überforderungen vorzubeugen sind entsprechend Pausen vorgesehen.

Es werden die Grundlagen des Didgeridoospielens erlernt, so daß die Teilnehmer danach in der Lage sind selbstständig das Grundtonspiel, Artikulation und die Zirkularatmung zu Hause weiter zu vertiefen.

Instrumente werden selbstverständlich für die Teilnehmer auf Wunsch zur Verfügung gestellt (Bild).
Anmeldung & Termine

    * Fortgeschrittene Spieler sind in Tages oder mehrtägigen Workshops gut aufgehoben.

Es geht in diesen Workshops um weiterführenden Spieltechniken wie zum Beispiel:

    * Festigen und verfeinern der Zirkularatmung (Der unendliche Ton)
    * Rhythmusspiel und verschiedene Atemtechniken
    * Kreativer Umgang mit Soundeffekten
    * Improvisation
    * Begleitung anderer Instrumente
    * Erlernen bestimmter Spielstile
    * Das Spielen in Bands
    * Den eigenen Stil finden


Für Ihren eigenen Didgeridoo Kurs können Sie Herrn Breuninger buchen.
Er hilft Ihnen gern bei der Organisation!


Unterricht

Vereinbaren sie mit Herrn Breuninger regelmäßigen Didgeridoo Einzel- oder Gruppenunterricht für Anfänger und Fortgeschrittene. Didgeridoo Abend und Einzelunterricht nach Absprache.


Online Workshop

Zunächst brauchen Sie ein Instrument:



... und noch ein Video zum Thema Instrument Auswahl ... Die eigenen Ohren sind der beste Berater in Sachen Klang:



Hier können Sie auch ohne einen Workshop zu buchen mit den Grundlagen des Didgeridoospiels beginnen!
Online Workshop

Inhalt:

1. Grundton
2. Den Ton verändern
3. Zirkular Atmung
4. Rhythmen
5. Üben, Üben, Üben ... und den Spaß daran nicht verlieren

1. Grundton



1.1 Wärme Deinen Mund und Lippen auf, indem Du z. B. einen Kußmund formst und danach ein breites Grinsen. Massiere Deine Wangen und Dein Gesicht. Mache Geräusche mit den Lippen (Pferdeschnauben, Bremsen, Trompete, Blubbern, Fürtze etc.)

1.2 Forme einen Kußmund (spitze Deine Lippen) Worte, die mit "Pf..."  beginnen (Pferd, Pfand, Pffff, etc.), so dass die Lippen locker geräuschvoll flattern.

1.3.  Versuche nun diese Pfffff-Töne an Deinem Didgeridoo. Spitze Deine Lippen zum Kußmund und setzte Dein Didgeridoo so an, dass keine Luft am Mundstück entweichen kann. Durch die gespitzten Lippen  lässt Du nun ein Pffffff... ertönen. Experimentiere mit den Tönen und mache zwischendurch  wieder Pffffff ohne das Didgeridoo. Wenn Deine Lippen locker flattern halte den tiefen Grundton.

Achtung!
Überanstrenge Dich nicht und höre nach dem ersten Erfolg auf. Deine Lippen sind es nicht gewohnt soviel zu arbeiten und sollten sich ausruhen dürfen.

1.4 Der Grundton lässt das Instrument in seiner Resonanz schwingen (das Didgeridoo vibriert stark). Experimentiere mit Deiner Lippenspannung (versuche beim Spielen etwas zu grinsen) und spiele flaue bis knackige Töne. Der Ton verändert sich auch durch unterschiedlichen Druck des Didgeridoos an den Mund.

2. Den Ton verändern


2.1 Spreche die Vokale U, O, A, E, I durch Deine gespitzten Kußlippen. Verfolge genau wie Deine Zunge die Stellung verändert um die Töne zu formen. Beobachte auch was Dein Unterkiefer dabei macht.
Mache nun durch die gespitzten Lippen Windgeräusche ohne Einsatz der Stimme,. Deine Zunge beschreibt dabei die Stellungen der Vokale (benutzte Deine Vorstellungskraft). Die Zungenspitze steht beim "I" hinter den unteren Schneidezähnen und wird beim "U" weit zurückgezogen.

2.1 Lasse bei diesem Windgeräusch (iiiiiiuuuuiiiiiiiiuuuuuiii) nun Deine Lippen flattern und höre wie sich der Ton verändert.

2.2 Spiele nun mit dem Didgeridoo Deinen Grundton und artikuliere mit oder ohne Stimme iiiiiiiiuuuuuuiiiiiiii und höre wie der Ton sich verändert. Die anderen Vokale übst Du auch.

2.3 Spreche ein kräftiges D und beobachte, die Aktion Deiner Zunge. Sie berührt einen Punkt am Gaumen und klappt nach unten. Spreche Wörter mit D (Dose, Dadeldu, Dora dusch Dich) und übertreibe das D
Artikuliere nun im Grundton des Didgeridoo z.B. Duuuuuu Diiiiiiiiii Duuuuu Daaaaa Deeeee Doooo

2.4 Nun kannst Du das gesamte Alphabet ausprobieren und genau beobachten, wie sie im Mund geformt werden.
AEIOU lassen sich mit DGJKLST und H (wie beim lauten Lachen aus dem Zwerchfell) sowie R (beim Gurgeln) oder R (mit der Zunge Drrr) zu Silben kombinieren.
Weiter kannst Du im Didgeridoo Deine Stimme benutzen.
Du hast dadurch sehr viele Klangvarianten zur Verfügung.

2.5 Worte wie DIDGERIDOO oder SUSI , DOLLAR, ALDI, LIDEL usw. kannst Du auf dem Didgeridoo spielen.
Let's do it!

3. Zirkular Atmung


3.1 Blähe Deine Wangen mit Luft auf und halte die Luft im Mund (um so größer die Pausbacken um so besser!). Atme gelassen ein und aus und beobachte Deine Atmung.

3.2 Wenn Du Deinen Atem gut wahrnimmst trommelst Du mit Deinen Fingern auf die aufgeblähten Wangen und beobachtest weiter Deinen ruhigen Atem.

3.3 Nun trommelst Du stärker, so das kleine Luftstöße mit einem Minifurtzgeräusch durch Deine Lippen entweichen und atmest weiter ein und aus.

3.4 Wenn dieser Teil der Übung gut läuft, drückst Du so auf die aufgeblähten Wangen, dass ein langes Minifurtzgeräusch  entsteht und atmest natürlich gelassen weiter.



Das ist nun schon Zirkularatmung. Aus Deinem Mund strömt Luft während Du atmest!

3.5 Drücke nun nur auf Deine Aufgeblähten Wangen, wenn Du gerade einatmest. Atme kräftig ein. Deine Lunge ist dann voller Luft, die Du zum Didgeridoo Grundton spielen benutzten könntest.

3.6 Wiederhole die Übungen nun alle ab 3.4 ohne Deine Hände zu benutzten sondern presse die Luft mit Deinen Wangen aus. Stell Dir vor Du würdest Wasser in einem dünnen treffsicheren Strahl ausspucken (tatsächlich mit Wasser üben ist auch eine gute Sache, wobei Du die Arbeit Deines Kiefers und der Zunge beachten solltest).

3.7 Versuche die Übungen dann mit dem Didgeridoo am Mund.  Es entsteht bein Auspressen der Luft aus den Wangen in Dein Didgeridoo zu Anfang meist ein Furtzgeräusch, das Dir noch nicht wie Didgeridoospielen vorkommt  aber es geht zunächst darum, die eingeatmete Luft nach dem Rohrfurtz als Grundton abzuspielen.

3.8 Bewege (wie beim Zähneputzen Wasser) Luft in Deinem geschossenen Mund hin und her. So ist mal die rechte und dann wieder die linke Wange aufgebläht.

3.8.1 Nun machst Du auf jeder Seite abwechselnd ein Furtzgeräusch. ...und nun versuchst Du diese Übung beim Grundton spielen mit dem Didgeridoo.



3.9 Spiele einen Grundton und denke dabei ein großes "OOOO". Deinen Kiefer  öffnest Du dabei so weit es geht, ohne das der Ton abreißt und blähst Deine Wangen groß auf. Nun hast Du Dir ein großes Luftpolster im Mund geschaffen.
Bevor Dein Atem zu Ende geht schließt Du den Kiefer ruckartig, so daß ein  lauterer Ton durch die Kompression der Luft entsteht.  Bei jedem "Kauen" kannst Du durch die Nase schnell einatmen.  Das "OOOO" sollte als Anfänger Deine Grundhaltung beim Gundtonspiel werden, um besser ziklular Atmen zu können. Bei Artikulationsübungen (s.o.) geht das natürlich nicht.

>> Hier noch eine schöne Animation von http://hauart.de/ zur Zirkularatmung! <<

4. Rhythmen

4.1  Rhythmus entsteht durch unterschiedlich langen Pausen in einem gleichmäßigen Metrum (gleichmäßige Schläge bzw. Töne).
Zähle z. B. laut: "1,2,3,4,1,2,3,4... Klatsche nun bei "1" in die Hände (Klatsch, 2, 3, 4) dann versuche mal bei 1 und 4 zu Klatschen (Klatsch, 2, 3, Klatsch) oder bei 2 und 4 zu klatschen (1, Klatsch, 3, Klatsch)
Versuche nun: Klatsch, 2 ,3 ,4 ,Klatsch, 2, 3, Klatsch, Klatsch, 2 ,3 ,4 ,Klatsch, 2, 3, Klatsch,  usw.
oder: Klatsch, 2, 3, Klatsch, 1, Klatsch, 3, Klatsch, Klatsch, 2, 3, Klatsch, 1, Klatsch, 3, Klatsch usw.

4.2 Nun spreche anstatt der Zahlen  Silben bzw. Vokale z.B. : Do, Do, O, Wong,  (Wong nenne ich hier den Ton der beim zirkulär Atmen entsteht)

4.3 Hier einige Silbenrhythmen:
Do Do Wong Doko Wong o iiii ooo
Doko Wong, Doko Wong Diko  Diko Wong
Do Wong  i  i  O  Doko  Wong  O
Finde selbst heraus, wie lang Du die Silben spielen möchtest. Es hilft Dir, wenn Du ein gleichmäßiges Metrum mit dem Fuß tippst oder Du ein Metronom verwendest..




5. Üben, Üben, Üben ... und den Spaß daran nicht verlieren






© Der Inhalt dieser Seiten darf nicht ohne die Erlaubnis von Jürgen Breuninger kopiert oder verwertet werden!